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ganzen Drehung (360°) mit dem Surfboard. ARIAL OFF-THE-LIP: Gesprungener REENTRY. ARIAL OLLIE-POP: Sprung über Kabbelwellen in der Welle. BACKHAND --> BACKSIDE BACKSIDE: Mit dem Rücken zur Welle surfend. BACKWASH: In steilen Uferbereichen rückströmendes Wasser, welches durch eine aufs Ufer brechende Welle (SHORE BREAK) die Steigung hochgespült wurde. BEACHBREAK: Welle, die auf sandigem Untergrund bricht. Vorteile: oft anfängertauglich; geringe Verletzungsgefahr. Nachteile: schwieriges Rauspaddeln bei hohen Wellen; keine konstanten Wellen, da sich der Untergrund ständig verändert. BLANK: Zur Herstellung eines Surfboards verwendeter, i.d.R. vorgeformter Schaumkern, welcher noch in die endgültige Form gebracht werden muss (--> SHAPEN). BODY BOARD: Annähernd rechteckiges Schaumboard, mit dem Wellen im Liegen oder knieend abgeritten werden. Body-BoarderInnen tragen Schwimmflossen um beim "Paddeln" besser voran zu kommen. BODY SURFING: Abreiten von Wellen im Liegen nur mit dem Körper. Erfordert gute Kondition und große Körperspannung. Gute Vorbereitung aufs Wellenreiten. Body-SurferInnen tragen meist Schwimmflossen um beim "Schwimmen" besser voran zu kommen. Manchmal wird auch ein ca. frühstücksbrettgroßes Gleitbrett an einer Hand befestigt. BOTTOM TURN: Kurve im Wellental, um die Welle wieder hinaufzusurfen. BOTTOM: Unterseite des Surfboards. BRANDUNG: Wellen, die aufgrund geringer Wassertiefe brechen. BRECHUNGSLINIE: Linie, wo die Wellen zu brechen beginnen. BRECHUNGSRAND: (engl.: CURL) Sich ständig fortbewegende Grenze zwischen dem gerade brechenden WEIßWASSER und dem grünen noch ungebrochen Teil der Wellenwand. Ziel fortgeschrittener SurferInnen ist es, im grünen Teil der Welle möglichst dicht am WEIßWASSER zu surfen. CHANNEL: Relativ ruhiger Bereich zwischen zwei SPOTS (bzw. PEAKs), der gut zum Rauspaddeln geeignet ist. Meistens zieht dort auch eine Strömung nach draußen. CHANNELS: Kanalartige Konkaven in der Boardunterseite zur Erzeugung eines Auftriebs. Besseres Angleiten. Hohe Wendigkeit. Vgl. CONCAVE. CHOPPY: Durch Wind hervorgerufene Kabbelwellen zwischen den Wellen und an der Wellenwand. Schlechte Surfbedingungen. (Gegensatz: GLASSY) CLEAN UP SET: Überdurchschnittlich hohes SET, welches i.d.R. alle im Wasser befindlichen SurferInnen "auf die Mütze kriegen". CLOSED OUT: Welle, die auf ihrer ganzen Länge zur gleichen Zeit bricht. Man sagt auch: Die Welle macht zu. COEFICIENTE (span.) oder COEFFICIENT (franz.): In Spanien und Frankreich benutzter metrischer Wert zwischen 25 und 115, welcher etwas über die Höhe des TIDENHUBs aussagt. CONCAVE: Konkaven im Unterwasserschiff zur Erzeugung eines Liftes. Besseres Angleiten. Hohe Wendigkeit. CROSS-SHORE: Wind, der ungefähr parallel zur Welle weht und dadurch kleine Kabbelwellen auf der Wasseroberfläche zwischen den Wellen und in der Wellenwand verursacht, was man auch als CHOPPY bezeichnet. Keine guten Surfbedingungen. CURL --> BRECHUNGSRAND CUT BACK: Kurve zurück zum CURL, um wieder in den steileren Teil der Welle zu gelangen. Meist folgt zunächst ein BOTTOM TURN, dann ein RICOCHET. DECK: Oberseite des Surfboards. DELAMINATION: Beschädigung des Surfboards durch teilweise Ablösung des LAMINATs. DING: Beschädigung des Surfboards durch Gewalteinwirkung. DROP IN: Verletzung der Vorfahrtsregeln durch Hineinstarten in eine Welle, welche bereits von einer anderen Person gesurft wird. DUCK DIVE: DURCHTAUCHTECHNIK für fortgeschrittene SurferInnen, bei der (ähnlich dem Tauchen einer Ente) mit dem gesamten Board durch geschickte Gewichtsverlagerung unter der Welle durchgetaucht wird. Erfordert fein abgestimmtes Timing und gute Gleichgewichtsregulation. DÜNUNG: Lange, schnelle Wellen von relativ geringer Höhe, die im optimalen Fall als Linien über den ganzen Horizont das Ufer erreichen und die besten Wellen für das Wellenreiten darstellen. Dünung entsteht i.d.R. wenn WINDSEE ihr Entstehungsgebiet verläßt und "sich ordnet". DURCHBRECHUNGSMETHODEN --> DURCHTAUCHTECHNIKEN DURCHTAUCHTECHNIKEN: EBBE: Zeitraum vom HOCHWASSER bis zum NIEDRIGWASSER, in welchem das Wasser abläuft. Dauer: I.d.R. 6 h 12,5 min, aber starke Abweichungen sind möglich. EPOXYD HARZ: Kunstharz, welches im Vergleich zum POLYESTER HARZ fester und weniger schlaganfällig ist und zum LAMINIEREN von BLANKs aus Polystyrolschäumen verwendet werden kann. Nachteile sind, neben dem höherem Preis, die wesentlich längere Aushärtungsdauer (reparatur-unfreundlich) sowie die hohe Giftigkeit (krebserrregend) des Härters. ESKIMO ROLLE: DURCHTAUCHTECHNIK zur Anwendung bei hohen, hohlbrechenden Wellen. Der Körper hängt dabei unter dem Board mit dem Rücken zur Welle. Die Hände umklammern die NOSE. Wird hauptsächlich im EinsteigerInnen-Bereich und von LONGBOARD-SurferInnen verwendet, da in beiden Fällen die DUCK DIVE Probleme bereitet. FADE: Start (TAKE OFF) in Richtung CURL. FINNEN: Flossenartige Richtungsstabilisatoren unter dem TAIL des Surfboards. FISH: In den 70er Jahren verbreitete Boardform, die seit dem Ende der 90er Jahre erneut in Mode gekommen ist. Ein FISH zeichnet sich durch eine breitere und rundlichere Boardform aus, die es wiederum erlaubt, das Board kürzer zu bauen. Diese Boards sind vor allem für radikale Tricks in kleinen bis allenfalls mittleren Wellenhöhen geeignet. Die Tatsache, dass diese Boards eher "platt" gesteuert werden müssen und ein schittiges Carven nur in begrenztem Maße möglich ist, führte allerdings dazu, dass viele anfänglich begeisterte FISH-Surfer inzwischen wieder auf "richtige" SHORTBOARDs umgestiegen sind. FLOATER: Im Anschluß an eine Schrägfahrt ausgeführtes Weitergleiten oben auf der "Röhre", die von der sich gerade im Brechen befindenen Welle gebildet wird. FLUT: Zeitraum vom NIEDRIGWASSER bis zum HOCHWASSER, in welchem das Wasser aufläuft. Die Dauer beträgt in der Regel 6 Stunden und 12,5 Minuten, aber starke Abweichungen möglich. FOAM: Kunstschaum, aus dem die zur Herstellung des Surfboards verwendeten BLANKs bestehen. FOOT: --> MAßEINHEITEN FOREHAND --> FRONTSIDE FRONTSIDE: Mit der Brust zur Welle surfend. FUß: --> MAßEINHEITEN GFK: Glasfaserverstärkter Kunststoff. Bestehend aus Glasfasergewebe und Kunstharz. Als Kunstharz dienen entweder POLYESTER- oder EPOXYD-Harz. GLASSY: Durch Windstille bedingte glatte Wasseroberfläche zwischen den Wellen. Gute Surfbedingungen, da auch die Wellenwand spiegelglatt ist. (Gegensatz --> CHOPPY) GOOFY FOOT: Surfer, der mit dem linken Fuß hinten steht. GUN: Schmales, langgestrecktes Board für hohe bzw. schnelle Wellen. Gute Geradeauslauf-Eigenschaften, geringere Wendigkeit. HANG FIVE: Trick, bei dem ein Fuß (fünf Zehen) auf die NOSE gestellt wird. Vor allem beim LONGBOARD-Surfen üblich. HANG TEN: Vor allem beim LONBOARD-Surfen ausgeübter Trick, bei dem zwei Füße (zehn Zehen) auf die NOSE gestellt werden. HERPES SIMPLEX: Beim Wellenreiten aufgrund der Einwirkung von Sonnenstrahlen und Salzwasser häufig ausbrechende Virus-Infektion, die sich meistens durch Lippenbläschen äußert. Vorbeugung: Lippen mit SUN BLOCKER oder ZINKPASTE schützen. Therapie: z.B. mit "LOMAHERPAN". HIGH TIDE --> HOCHWASSER HOCHWASSER: Zeitpunk zwischen EBBE und FLUT - höchster Wasserstand. IMPACT ZONE: Bereich in Nähe des CURLs, wo die Wellenbrechung am härtesten bricht. INCH --> MAßEINHEITEN INSIDE:
(Gegensatz --> OUTSIDE): JUHUU ... !!!: Des öfteren beim Wellenreiten zu hörender Ausdruck eines vollständigen (leider meistens) vorübergehenden Lebens im Hier und Jetzt ... Quellen, die sich im Dunkel der Geschichte verlieren, berichten von diversen Varianten und Dialekten. KICK OUT: Verlassen der Welle durch eine relativ kraftvolle Drehung des Boards über den Wellenkamm. KNEE BOARD: Kurzes gedrungenes Hardboard, auf dem knieend mit der Brust in Fahrtrichtung gesurft wird. Zur Unterstützung des "Paddelns" werden Schwimmflossen getragen. LAMINAT: Außenhaut des Surfboards aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). LAY -BACK: Anlehnen des Rückens an die Wand der Welle, um die Fahrt zu bremsen. Wird oft gemacht, um sich von einer TUBE einholen zu lassen und so in diese zu gelangen. LEASH: Am Fußgelenk sowie am Board befestigte Fangleine, welche verhindert, daß nach jedem Sturz hinter dem Surfboard hergeschwommen werden muß. LEFTHANDER --> LINKSBRECHENDE WELLE LIEGESTÜTZ: DURCHTAUCHTECHNIK, zum Passieren kleinerer Wellen, insb. von Schaumwalzen. Durch den LIEGESTÜTZ kann ein Teil der Wellenenergie zwischen Körper und Board passieren. LINE UP --> BRECHUNGSLINIE LINKSBRECHENDE WELLE: Welle, die vom Meer aus gesehen nach links bricht. LIP --> LIPPE LIPPE: oberer Teil des BRECHUNGSRANDES LOMAHERPAN: Wirkungsvolle Salbe zur Therapie bei HERPES SIMPLEX mit natürlichen Wirkstoffen. Gibt es in der Apotheke. LONGBOARD: Surfboard ab einer Länge von ca. 2,60, welches i.d.R. eine runde NOSE hat. Mit einem LONGBOARD können die Wellen bereits sehr früh angepaddelt werden, da es sehr früh ins Gleiten kommt. Deshalb ist es sowohl bei sehr kleinen als auch bei besonders hohen Wellen einzusetzen. Allerdings gestalten sich die DURCHTAUCHTECHNIKEN mit einem Longboard aufgrund seines Volumens als schwierig. LOW TIDE --> NIEDRIGWASSER LYCRA --> WET SHIRT MALIBU --> LONGBOARD MAßEINHEITEN: Es ist üblich für Wellenreitboards die englischen Maßeinheiten FOOT (deutsch: Fuß; Abkürzung: ' ) und INCH (deutsch: Zoll; Abkürzung: '' ) zu benutzen. Ein FOOT entspricht 30,5 cm und ein INCH 2,54 cm. Ein FOOT hat 12 INCH, es handelt sich dabei also nicht um ein Dezimalsystem. MID TIDE: Zeitpunkt zwischen NIEDRIGWASSER und HOCHWASSER bzw. zwischen HOCHWASSER und NIEDRIGWASSER, also der Zeitpunkt des mittleren Wasserstandes. MINI -MALIBU: Surfboard in LONGBOARD-Form, dessen Länge zwischen der eines SHORTBOARDS und der eines LONGBOARDS liegt, ungefähr zwischen 7 FUß 4 ZOLL und 8 FUß (bei Wellenreitboards werden normalerweise englische MAßEINHEITEN verwendet). NATURAL FOOT: Surfer, der mit dem rechten Fuß hinten steht. NIEDRIGWASSER: Zeitpunkt zwischen FLUT und EBBE = niedrigster Wasserstand. NIPPTIDE: Bei Halbmond eintretender unterdurchschnittlicher TIDENHUB. NORMAL FOOT --> NATURAL FOOT NOTBREMSE: DURCHTAUCHTECHNIK, bei der im Sitzen der Rücken zur anrollenden Welle gedreht und das TAIL unter Wasser gedrückt wird. Eignet sich zum Ausruhen während des Rauspaddelns, zum Verhindern des Abtreibens bei ungevorhergesehenen Wellen an der Brechungslinie. Die gleiche Technik kann auch zum Stoppen eines gleitenden Boards benutzt werden; daher der Name. OFF SHORE: Ablandiger Wind. Verzögert die Wellenbrechung, wodurch die Wellen sich steil aufbauen und meist hohl brechen. Gute Surfbedingungen. (Gegensatz --> ON SHORE) OFF THE LIP --> REENTRY ON
SHORE: Auflandiger
Wind. Beschleunigt die Wellenbrechung,
wodurch die Wellen oft unsauber brechen bzw. ZUMACHEN,
ohne steil zu sein. Keine guten Surfbedingungen. OUTLINE: Umrißlinie eines Surfboards (von unten gesehen).
OUTSIDE:
(Gegensatz --> INSIDE): PEAK: höchster, oft spitzförmiger Teil, zu Beginn der Wellenbrechung, durch den i.d.R. eine sauber brechende Welle angezeigt wird. PIN TAIL: Spitz zulaufende Heckform. PLUG: In das Surfboard eingelassene Befestigungsmöglichkeit für die LEASH. POCKET: Hohler durch die LIPPE der Welle gebildeter Teil der Welle. POINTBREAK:
Welle, welche um eine Landzunge oder in eine Bucht dreht
und dann an der Küste entlangbricht. Vorteile:
konstante, saubere, langlaufende Welle; leichtes Rauskommen.
Nachteile: Verletzungsgefahr durch meist felsigen Untergrund. POLYESTER HARZ: Kunstharz, welches im Vergleich zum EPOXYD-HARZ spröder und schlaganfälliger ist und nicht zum LAMINIEREN von BLANKs aus Polystyrolschäumen verwendet werden darf. Vorteile bestehen neben dem geringeren Preis, in der kurzen Aushärtungsdauer sowie in der "geringeren" Giftigkeit. PULL OUT: Verlassen der ungebrochenen Welle durch eine Kurve über den Wellenkamm nach hinten. Qualifikation von Wellenreitlehrern: Wellenreiten liegt im Trend. Kein Wunder also, dass immer wieder Leute, die zwar (meistens) Wellenreiten können, aber keinerlei Ausbildung als Wellenreitlehrer absolviert haben, Wellenreitkurse anbieten. Oder der Besitzer der Wellenreitschule verfügt vielleicht sogar über eine entsprechende Qualifikation, am Strand jedoch unterrichten oft Mitarbeiter ohne Ausbildung. Vor der Buchung eines Wellenreitskurses sollte man sich vergewissern, ob der Unterricht durchgehend von Instruktoren mit ausreichender Qualifikation abgehalten wird. Eine Lizenz des Deutschen Wellenreitverbandes sollte es mindestens sein. Besser noch ein Diplom in Sportwissenschaft. REAFBREAK: Über einem Riff aus Fels, Lavagestein oder Koralle brechende Welle. Vorteile: konstante, hohl brechende Welle; leichtes Rauskommen. Nachteile: nur für Könner geeignet, Verletzungsgefahr. RECHTSBRECHENDE WELLE: Welle, die vom Meer aus gesehen nach rechts bricht. REENTRY: Verlassen der Welle nach oben und anschließender Wiedereintritt mit der Lippe. REGULAR FOOT --> NATURAL FOOT RHINO CHASER: Lange GUN, mit der riesige Wellen gesurft werden. RICOCHET: Auf den CUT BACK folgende Kurve, um wieder in Brechungsrichtung der Welle zu surfen. RIGHTHANDER --> RECHTSBRECHENDE WELLE RIP: Starke, ggf. gefährliche Strömung, welche in der Regel zwischen zwei SPOTS oder am Rand einer Bucht bzw. einer Mole (zunächst) aufs offene Meer hinausläuft. ROCKER: Aufbiegung des Surfboards über die vollständige Länge (von der Seite gesehen). ROLLERCOASTER: (oder nur ROLLER) Vor allem in Frankreich benutzter Begriff für einen TOP TURN. ROUND TAIL: Abgerundete Heckform. SCHULTER: Vom CURL ausgehend in Richtung ungebrochener Teil der Welle abfallender Bereich des Wellenkamms, von dessen Beschaffenheit sich auf die voraussichtliche Entwicklung der Wellenbrechung schließen lässt. SCOOP: Aufbiegung der NOSE zur Verhinderung des Einstechens. SEA --> WINDSEE SECTION: Immer wieder in spezifischer Art und Weise brechender Teil einer Welle; z.B.: sanft und langsam brechende SECTION oder schnell und hohl brechende SECTION. SET: Regelmäßig auftretende Gruppe von relativ hohen Wellen. Die Anzahl der Wellen eines SETs sowie die Länge der Pause zwischen zwei SETs sind auf kurze Zeiträume bezogen einigermaßen konstant, über längere Zeiträume (mehrere Stunden bis Tage) betrachtet können beide Werte stark variieren. SHAPEN: In Form bringen des BLANKs durch Sägen, Hobeln und Schleifen. SHAPER: Person, die handgemachte Surfboards herstellt. SHORE BREAK: Direkt aufs Ufer (engl. SHORE) brechende Welle, welche ein gewisses Risiko in sich birgt. Hoher SHORE BREAK erfordert beim Rein- und Rausgehen große Aufmerksamkeit, gut abgestimmtes Timing sowie spezifische DURCHTAUCHTECHNIKEN. SHORE BREAK tritt häufig bei Hochwasser in steilen Uferbereichen auf. SHORT-BOARD: Surfboard bis zu einer Länge von ca. 7 FUß. Je höher das Könnensniveau und je geringer das Körpergewicht, desto kleinere Boards können gefahren werden. Weitere Aspekte bei der Boardwahl sind die Wellenhöhe sowie deren Geschwindigkeit und Steilheit. SHORTY: Bei wärmeren Wasser einzusetzender Surfanzug mit kurzen Ärmeln und kurzen Beinen. SHOULDER --> SCHULTER SINGLE FIN: Surfboard mit nur einer FINNE, heutzutage nur noch bei klassischen Longboards üblich, ansonsten werden fast auschließlich Surfboards mit drei FINNEN gefahren, sogenannte THRUSTER. SOUP --> WEIßWASSER SPIN OUT: Seitliches Wegschmieren des TAILs durch zu frühen Abriss der Strömung an den FINNEN, was meistens bei Kurven mit hoher Geschwindigkeit auftritt. Mögliche Ursachen: Ein SPIN OUT kann leicht zum WIPE OUT führen, wird andererseits aber auch manchmal bewusst durch Entlastung des TAILs herbeigeführt. SPOT: Ort, an dem eine surfbare Welle bricht. SPRINGTIDE: Bei Voll- und Neumond eintretender überdurchschnittlicher TIDENHUB. SQUARE TAIL: Relativ breite, gerade abgeschnittene Heckform. STEAMER: Surfanzug mit langen Ärmeln und Beinen und dickerem Neopren, welcher bei kälterem Wasser getragen wird. STOKED: Rauschartiger Zustand nach einer guten SURF SESSION. STRINGER: In der Mitte des Surfboards in Längsrichtung eingeklebte Holzversteifung, welche sich normalerweise bereits im BLANK befindet. SUNBLOCKER: Sonnenschutzprodukt welches (fast) keine UV-Strahlen an die Haut läßt. Bei Sonne unbedingt erforderlich (Ozonloch!). Muß unbedingt wasserfest sein, was die meisten angeblich wasserfesten Produkte nur in der Badewanne, nicht aber im Meer sind. SUNBLOCKER mit mineralischem UV-Schutz haben gegenüber Produkten mit synthetischem UV-Schutz den Vorteil, dass sie nicht erst nach 20-30 Minuten wirken und der Haut nicht schaden. Außerdem sind diese im Bioladen erhältlichen Produkte wirklich wasserfest (s.o.). Empfehlung: SUNBLOCKER der Firma LOGONA (gibt es im Bioladen). SURF: (engl.) --> BRANDUNG SURFKURSE: Höchste Qualität seit 1995 bietet www.surfnsoul.com: Wellenreitkurse mit professioneller Betreuung im Naturparadies Kantabrien an der nordspanischen Atlantikküste. Langjährig bewährtes und sportwissenschaftlich fundiertes Schulungskonzept. Diverse Unterkünfte. Infos unter www.surfnsoul.com. SURF SESSION: Zeitraum, der ohne Unterbrechung im Wasser mit Surfen verbracht wird. SURFWAX --> WAX SWALLOW TAIL: Schwalbenschwanzartige Heckform mit V-förmigem Einschnitt in der Mitte, vorwiegend beim sogenannten FISH anzutreffen. SWELL --> DÜNUNG TAKE OFF: Der Start beim Surfen, bestehend aus Anpaddeln, Aufsteh-Bewegung und Beginn der Fahrt. THRUSTER: Surfboard mit drei FINNEN. TIDE: Zeitraum von einem NIEDRIGWASSER bis zum darauffolgenden. Die Dauer beträgt in der Regel 12 Stundeh und 25 Minuten, aber starke Abweichungen sind möglich. TIDENHUB: Höhe, um die der Wasserspiegel steigt bzw. fällt. Wird wie folgt ermittelt: TIDENHUB [m] = (Tidenstieg + Tidenfall) / 2 TIDENKALENDER: Meist kostenlos erhältlicher Kalender, in welchem die HOCH- und NIEDRIGWASSER-Zeiten, sowie der TIDENHUB aufgeführt sind. Darüberhinaus sind oft noch die Termine für Neumond, Halbmond und Vollmond angegeben. TOP TURN: Kurve im oberen Teil der Welle, um die Welle wieder hinabzusurfen. TRIMM: TUBE: Von der brechenden Welle gebildete Röhre, in der es Könnern möglich ist zu surfen. TUBERIDING: Surfen in der von der Welle gebildeten Röhre, der sogenannten TUBE. TUCKED UNDER EDGE: Unterzogene Kante (RAIL). Kompromiss zwischen scharfen und runden RAILs. TWIN FIN: Surfboard mit nur zwei FINNEN, heutzutage nur noch bei einigen als FISH bezeichneten "70er-Jahre-Revival-Boards" üblich, ansonsten werden fast auschließlich Surfboards mit drei FINNEN gefahren, sogenannte THRUSTER. ULTRAVIOLETTE STRAHLUNG : (auch UV-STRAHLUNG) Beim Wellenreiten ist man der UV-Strahlung besonders ausgeliefert. Hinzu kommt, dass man sich in den meist aufgesuchten südlichen Gefilden bereits bei bewölktem Himmel leicht einen Sonnenbrand holen kann. Das Auftragen eines SUNBLOCKERs ist deshalb dringend angeraten. V-Bottom: Eine leichte V-Form in der Gleitfläche des Wellenreitboards, die für mehr Fühung sorgen soll. WALL: Noch ungebrochene Wellenwand an der Vorderseite der Welle. WAX: Ein spezielles Surfwachs, mit dem das DECK des Surfboards eingerieben wird, um ein Abrutschen zu verhindern. WEIßWASSER: Beim Brechen einer Welle entstehender Schaum. Da dieser Schaum viel Luft enthält, reicht dort bei sehr hohen Wellen der Auftrieb nicht immer, um den menschlichen Körper an der Oberfläche zu halten. Andererseits ist der Wasseranteil zu hoch, um im WEIßWASSER atmen zu können. Lösung des Problems: Entweder am Board festhalten, um durch dessen Auftrieb an die Oberfläche zu kommen, oder nach unten und hinten aus dem WEIßWASSER raustauchen. WELLENREITKURSE: Höchste Qualität seit 1995 bietet www.surfnsoul.com: Wellenreitkurse mit professioneller Betreuung im Naturparadies Kantabrien an der nordspanischen Atlantikküste. Langjährig bewährtes und sportwissenschaftlich fundiertes Schulungskonzept. Diverse Unterkünfte. Infos unter www.surfnsoul.com. WET SHIRT: Dünnes aus Lycra bestehendes Shirt mit außenliegenden Nähten, welches unter dem Surfanzug getragen wird, um Scheuerstellen zu verhindern. Wird bei hohen Wasser- und Lufttemperaturen auch ohne Surfanzug getragen. Gibt es auch mit langen Ärmeln und Kapuze, um sich vor der UV-STRAHLUNG zu schützen (Ozonloch!). WET SUIT: Surfanzug aus Neopren, welcher bis zu einem gewissen Grade die Auskühlung durch das Wasser verhindert. WINDSEE: Durch Wind hervorgerufener Seegang, der durch hohe, kurze, chaotische Wellen charakterisiert ist. WINGER: Stufenartiger RAIL-Verlauf im Heckbereich zur Reduzierung des Heckvolumens. WIPE-OUT: Verlassen der Welle durch unkontrollierten Sturz. X: Ich möchte ein wellenreitrelevantes Wort mit X vorschlagen ... Y: Ich möchte ein wellenreitrelevantes Wort mit Y vorschlagen ... ZINKPASTE: Als SUNBLOCKER zu verwendende wasserfeste Paste, die deckend aufgetragen werden muss. In der Apotheke billiger als im Surfshop. Nachteil: Trocknet die Haut aus und ist deckend weiß. ZOLL --> MAßEINHEITEN ZUMACHEN --> CLOSED OUT © Martin Zawilla 1996 - 2007 Ich möchte einen Begriff für dieses Lexikon des Wellenreitens vorschlagen ... Ich möchte einen nicht funktionierenden Link melden ... Ich interessiere mich für Wellenreitkurse ... Martin Zawilla Diplom-Sportwissenschaftler Wellenreitlehrer mit Lizenz des Deutschen Wellenreitverbands +34 699 924 009 |
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